Begleittexte:
 
 

Standorte der Reden

Es wurde nicht angestrebt, die Fundorte der gedruckten Reden möglichst vollständig zu erheben. Genannt werden vorrangig Bibliotheken, die größere Bestände besitzen, um den Zugang erleichtern.

Unter den deutschen Bibliotheken ist die Universitätsbibliothek Freiburg i.Br. (einschließlich angegliederter Bibliotheken) mit dem größten Bestand (1.462 Reden) in der Datenbank vertreten, dann folgen Tübingen (198), Göttingen (119), Berliner (111) und Leipziger Bibliotheken (90).

Für Deutschland sind 2.942 Reden und Reihen bibliographisch verzeichnet worden; davon 2.183 in Bibliotheken und Archiven. Von den restlichen 759 Reden werden 418 als Bestand Rusinek und 140 als Bestand Langewiesche nachgewiesen. Sie sind als Originale oder Kopien im Historischen Seminar der Universität Tübingen vorhanden. Die als Bestand Berlin, Jena und München nachgewiesenen Fundorte beziehen sich auf die Universitätsarchive der Humboldt-Universität Berlin, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Auch andere Bibliotheken verfügen über größere Bestände an Universitätsreden; erwähnt seien insbesondere die Bayerische Staatsbibliothek und die Universitätsbibliothek München.

Für die Schweiz ist die Nationalbibliothek in Bern, welche die Reden aller Universitäten und Hochschulen systematisch sammelt, am stärksten in der Datenbank präsent. Auch andere Bibliotheken (Stadt- und Universitätsbibliothek Bern, Universitätsbibliothek Basel, ETH-Bibliothek Zürich) sind im Besitz großer Bestände. Lücken im Bestand der Nationalbibliothek ließen sich nur in wenigen Fällen (20) durch andere Bibliotheken schließen. Insgesamt wurden für die Schweiz 782 Reden erfaßt und alle als Volltexte (16.574 Seiten) in der Datenbank verfügbar gemacht.

Die Reden lassen sich über die Kataloge der Bibliotheken nur zum Teil erschließen, weil sie insbesondere im 19. Jahrhundert vielfach mit anderen kleineren "Universitätsschriften" zusammengebunden und dann pauschal unter dieser Bezeichnung bibliographisch verzeichnet worden sind. Auch dort, wo sie einzeln aufgeführt werden, nennt der Titel sehr oft nur den Anlaß, nicht aber den Inhalt der Rede. Bibliographisch tragen also viele Reden eine Tarnkappe, die in der Datenbank entfernt worden ist.

Die Standortbezeichnung "NN" nennt Reden, deren Titel bei den Recherchen ermittelt wurden, vor allem in Hochschulchroniken um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert, ohne daß jedoch ein Exemplar dieser Reden aufzufinden war. Vermutlich sind sie nicht publiziert worden. Archivrecherchen konnten in diesem Projekt nicht durchgeführt werden. Die Anfragen in allen Universitätsarchiven haben nur wenige Hinweise auf ungedruckte Reden erbracht.